„Wir reisen achtsamer”

Reisebloggerin Elena Paschinger über die ersten Schritte in die Reisefreiheit, Slow Travel und Nachhaltigkeit.

Als Reisebloggerin, Unternehmerin und Weltenbummlerin mit sieben Sprachen im Gepäck war die Ankündigung eines „Lockdowns” angesichts einer weltweiten Pandemie für mich ein besonderer Schock, hat sie doch neben meinem Business auch mein Selbstverständnis des „Jederzeit-Reisen-Könnens” gehörig durcheinander gebracht. Nach gut zwei Monaten und zahlreichen, wenngleich zaghaften Schritten zur Wiedereröffnung des öffentlichen Lebens, des Wirtschaftsbetriebes und eben auch des Reisens kann ich jedoch eine interessante Bilanz ziehen. 

 

Bewusster Umgang mit Zeit

 

Tatsächlich ist es doch so, dass jeder Krise auch Chancen innewohnen. Für mich bestanden diese im ganz bewussten Umgang mit der frei gewordenen Zeit: Zeit für meinen kleinen Sohn, Zeit um zu lesen und Sport zu treiben, Zeit mit meinem Partner und zuletzt auch wieder mit der erweiterten Familie, Zeit um mich mit lieben Freunden und internationalen Partnern zu unterhalten. Dabei ist tatsächlich bereits das eine oder andere (Reise)Projekt geboren, die eine oder andere Idee für die unmittelbare Zeit nach der Krise entstanden. Vor kurzem war ich in Graz sowie danach in Villach und am Faaker See: Nie habe ich besagte Orte so intensiv und dankbar erlebt. Das Bewusstsein um die Tatsache, in einem zauberhaften Land zu leben, in dem Frieden herrscht und wir uns „wieder bewegen können", ist plötzlich ganz stark da, auch im Alltag. Der Fokus liegt nun ganz klar auf der bewusst verbrachten Zeit mit anderen, lieben Menschen, an schönen Orten, möglichst „langsam”, um nur ja alles (wieder) aufnehmen zu können und nichts mehr zu verpassen. 

 

Zeit für Nachhaltigkeit, Slow Travel und Kreativ Reisen

 

Ich denke, den großen Themen der Reisebranche wie Nachhaltigkeit, Slow Travel und auch Kreativ Reisen steht jetzt genau die Zeit gegenüber, um die Botschaften dieser Mega Trends auch breit in der Bevölkerung zu verankern. Wir alle haben eine außergewöhnliche Zeit hinter uns, die unseren Blick und unsere Sinne für das geschärft hat, was wirklich wichtig ist. Ich würde mir wünschen, dass wir imstande sind, dies nun auch in unsere nächste Urlaubsplanung zu übertragen. Konkret werden Themen wie Sicherheit, Zeit mit der Familie, Naturerlebnis und auch der Kontakt zu anderen Menschen, wenngleich noch mit Abstand, in nächster Zeit sehr wichtig und gefragt sein. Destinationen, die diese Begriffe mit konkreten (Sommer)Erlebnissen verbinden und für Gäste buchbar machen können, werden gewinnen. Als Reisebloggerin hoffe ich, in diesem Zuge erneut von ein paar spannenden Orten und außergewöhnlichen Menschen erzählen zu können, und mich weiterhin dem zu widmen, was ich am besten kann: In bunten Worten und faszinierenden Bildern von den tollen Menschen, Orten und Geschichten zu erzählen, die es wert sind zu erleben.

Andreas Reiter, Zukunftsforscher

Elena Paschinger ist Autorin, Reisebloggerin, Übersetzerin, Vortragende, Werbefachfrau und Weltenbummlerin.

➜ www.creativelena.com



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